Gremienwahl

Sie können am 9. und 10. November direkt wählen, und zwar jeweils im Gemeindehaus:

Poggenhagen: Samstag, den 9. November von 17.30 – 18.00 Uhr und 19.00 – 19.30 Uhr

Hagen: Sonntag, den 10. November von 8.30 – 9.00 Uhr und 9.45 – 10.00 Uhr

Neustadt: Sonntag, den 10. November von 10.15 – 10.30 Uhr und 11.30 – 12.30 Uhr

Weitere Informationen gibt es im Internet:

www.ich-glaub-ich-waehl.de

 

 

Haben Sie noch Fragen zur Wahl? Dann klicken Sie auf das Symbol rechts neben dem Fragentext

Verfällt meine Möglichkeit zur Wahl, wenn ich am Wochenende 09./10. November nicht in Neustadt, Hagen oder Poggenhagen bin?

 Nein, Sie haben - wie auch bei jeder anderen Wahl - die Möglichkeit, vorher per Briefwahl Ihre Stimme(n) abzugeben. Dazu müssen Sie einen Antrag auf Ausstellung eines Briefwahlscheins ausfüllen. Die entsprechenden Briefwahlunterlagen erhalten Sie im Pfarrbüro. Wir bitten Sie, die Briefwahl so rechtzeitig vorzunehmen, dass die Briefwahlunterlagen spätestens am 9. November, 18.00 Uhr beim Wahlvorstand (Pfarrbüro) eingegangen sind.

Warum wird erst jetzt gewäht, d.h. nach dem offiziellen Termin bei uns im Bistum?

Als das Pastorale Team vor zwei Jahren seine Tätigkeit in der Pfarrei St. Peter und Paul aufnahm, veränderte sich die Struktur der traditionellen Seelsorge zum „Überpfarrlichen Personaleinsatz (ÜPE)“. Das heißt: dass ein pastorales Team für mehrere Pfarreien zuständig ist. Außerdem soll sich die Pfarrgemeinde sowohl lokal an den Kirchorten, als auch im Blick auf das Ganze entwickeln.

In Abstimmung mit dem Kirchenvorstand, dem Kirchenrat und dem pastoralen Team wurden die Wahlen verschoben, um sich Zeit bei der Neufindung zu lassen. In diesem Prozess werden wir von Hildesheim begleitet.

Um möglichst alle Gemeindemitglieder auf diesem neuen Weg mit zu nehmen, fand im März eine Pfarrversammlung statt. Dort haben sich unterschiedliche Arbeitsgruppen gebildet, die sich weiterhin treffen.

Außerdem ist der Kirchenvorstand und der Kirchenrat in Abstimmung mit dem Team zu dem Entschluss gekommen, sowohl einen Kirchenvorstand (KV) als auch einen Pfarrgemeinderat (PGR) zu wählen.

Wen wähle ich und wer darf wählen?

Sie wählen den Pfarrgemeinderat (PGR) und den Kirchenvorstand (KV) der Pfarrgemeinde St. Peter und in Paul Neustadt a. Rbge. Alle Gemeindemitglieder mit dem Hauptwohnsitz in der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul ab 16 Jahren haben hier aktives und passives Wahlrecht!

Der Kirchenvorstand besteht aus 8 gewählten Mitgliedern und ist das Leitungsgremium, das zusammen mit dem Pfarrer als Vorsitzenden die Verantwortung für die Geschäfte der Gemeinde trägt. Wählbar für den KV ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Der Pfarrgemeinderat besteht als weiteres Gremium neben dem Kirchenvorstand aus 8 Mitgliedern. Der PGR unterstützt den Pfarrer, den Pastor und das pastorale Team in pastoralen Fragen. Wählbar für den PGR ist, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat.

Info zum KIRCHENVORSTAND

Der Kirchenvorstand ist das für die Verwaltung des Vermögens, also für die finanziellen Angelegenheiten, zuständige Gremium innerhalb der Kirchengemeinde. Er ist vom Kirchenrecht verbindlich vorgeschrieben. Die rechtliche (gesetzliche) Grundlage für die Kirchenvorstände in Niedersachsen ist das Kirchenvermögensverwaltungsgesetz (KVVG).

Dort sind wichtige Aufgaben des Kirchenvorstandes näher umschrieben:

  • Feststellung des Haushaltsplanes;
  • Prüfung und Feststellung der Jahresrechnung;
  • Führung des Vermögensverzeichnisses;
  • Betreuung der Liegenschaften

Der Kirchenvorstand wird zum größten Teil durch die Wahl gebildet, ist also ein demokratisch legitimiertes Organ der Mitverantwortung von Laien

Info zum PFARRGEMEINDERAT

Der Pfarrgemeinderat ist das Gremium der Pfarrgemeinde, in dem zum einen alle wesentlichen pastoralen Anliegen beraten oder beschlossen werden. Zum anderen ist er der Ort, in dem Meinungsbildung und Positionsbestimmung zu Fragestellungen des gesellschaftlichen Umfeldes und des öffentlichen Lebens erfolgen kann.

Als Grundlage der Arbeit dient die jeweilige PGR-Satzung, wie sie vom Bischof in Kraft gesetzt worden ist. Hier sind u.a. als Aufgaben formuliert:

  • Mitverantwortung in der Leitung der Pfarrgemeinde als Beratungs- oder Beschlussgremium,
  • Förderung und Koordination der einzelnen Gruppen sowie
  • Vertretung der gemeindlichen Anliegen in der Öffentlichkeit,
  • Stellungnahme zum Haushalt und Einbindung in wichtige Fragen der Vermögensverwaltung
  • Was heißt „Lokale Kirchenentwicklung“ vor Ort und in der Pfarrgemeinde

Der Pfarrgemeinderat setzt sich zusammen aus den gewählten, geborenen (= pastorales Team) sowie möglichen berufenen Mitgliedern. Dieser Kreis übernimmt dann in einer Schlüsselfunktion Verantwortung für die Gestaltung einer lebendigen, vielfältigen Gemeinde!