Gremienwahlen wird in St Peter u. Paul verschoben

Das Pastoralteam hat nach Rücksprache mit den Gremien beschlossen, die Wahlen auf Ende 2019 oder 2020 zu verschieben.  Solange sind die jetzigen Gremien bereit, weiter zu arbeiten. In einer Pfarrversammlung Anfang 2019 werden die Auswertung der Besuche aller Kirchorte durch das Pastoralteam  vorgestellt und der weitere Weg unserer Gemeinde abgestimmt. (mehr ...)

Liebe Gemeinde,

vielleicht haben Sie in den Nachbarpfarreien, in der Kirchenzeitung oder auf der Bistumsseite im Internet diesen Aufruf gelesen und sich gewundert, dass in unserer Pfarrei nichts bezüglich der Gremienwahl geschieht.

Wir wählen in unserer Pfarrei jetzt nicht! – Warum?

Seit gut einem Jahr sind wir als Team im „Überpfarrlichen Personaleinsatz“ in den Pfarreien St. Bonifatius und St. Peter und Paul tätig. Als es Ende des letzten Jahres darum ging, die Gremienwahlen vorzubereiten, wurde uns als Team deutlich, dass die Wahlen für die momentane Situation zu früh und daher nicht sinnvoll sind. Deshalb haben wir nach Rücksprache mit den Gremien beschlossen, die Wahlen zu verschieben. So werden wir in unseren Pfarreien erst Ende 2019 oder Anfang 2020 wählen. Solange sind die jetzigen Gremien bereit, weiter zu arbeiten.

Was soll bis dahin geschehen?

Wie Sie alle wissen, haben wir im ersten Halbjahr alle Kirchorte besucht, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Unsere Auswertung dieser Treffen wollen wir Ihnen auf einer Pfarrversammlung Anfang nächsten Jahres vorstellen. Danach kann unser Eindruck von Ihnen ergänzt werden. So können in der Pfarrversammlung für den weiteren gemeinsamen Weg zentrale Themen entstehen, die für die Entwicklung der gesamten Pfarrei wichtig sind.

Es könnten auf dem weiteren synodalen Weg der Pfarrei mit vielen über diese zentralen Themen diskutiert und erste Schritte der Umsetzung angestoßen werden. Dabei ist mir wichtig, dass dieser Prozess – ausgehend von der Hl. Schrift – getragen und so ein geistlicher Weg wird. Sicherlich müssen wir auch über Strukturen in unserer Pfarrei sprechen, damit die Gremien gewählt werden können.

Für mich ist dabei wichtig, dass möglichst aus allen Bereichen der Pfarrei und – wenn möglich – darüber hinaus viele an diesem Prozess teilnehmen, denn es geht darum, die Gegenwart und die Zukunft zu gestalten.

Dieser vor uns liegende Weg sollte vom gegenseitigen Vertrauen getragen sein. Weiterhin sollte er

  • von der Hl. Schrift inseriert sein,
  • ziel- und ergebnisorientiert sein,
  • transparent sein,

Weitere Kriterien können wir dann gemeinsam ergänzen.

Wie soll dieser Prozess angestoßen und begleitet werden?

  1. Ein Team aus Gemeindemitgliedern, Teile des pastoralen Teams und Begleitern aus Hildesheim bereiten die Pfarrversammlung vor.
  2. Der Startschuss des vor uns liegenden geistlichen Weges ist die Pfarrversammlung.
  3. Die Pfarrversammlung wählt oder bestätigt das Vorbereitungsteam. Dieses Team bereitet die weiteren Treffen vor.
  4. Auf der Pfarrversammlung werden die ersten zentralen Themen festgelegt. Weitere Themen können jederzeit ergänzt werden.
  5. Die weiteren Sitzungen werden auf der Pfarrversammlung festgelegt.

Nach einem Jahr des Fragens, des Beobachtens, des Hörens und Diskutierens – sowohl in den Gremien, im Team als auch mit einzelnen Personen – sehe ich keinen anderen Weg im „Überpfarrlichen Personaleinsatzes“ als den oben beschriebenen. Nur wenn wir im Dialog bleiben, voneinander und von anderen lernen, auf Entdeckungstour gehen und ausprobieren, kann etwas Neues entstehen.

Grundvoraussetzung dafür ist, ins Gespräch zu kommen und diesen Weg gemeinsam zu gehen. Nur so kann sich Kirche vor Ort entwickeln und wachsen.

Vielleicht kann dieser Leitsatz als Überschrift für den vor uns liegenden Weg stehen: „Reden von Gott und der Welt in unserer Zeit.“

Für das Pastoralteam Ihr Pfarrer Andreas Körner